Heute erzählt euch ein Teilnehmer davon, was Fortuna für ihn bedeutet.
An dieser Freizeit auf der Fortuna teilzunehmen, war für mich ein fester Wunsch, seit die Idee in unserer Gemeinde Berlinprojekt geäußert wurde.
Jedoch war es für mich schwierig, da ich das Asperger Syndrom habe und ich es bis dahin nicht gewagt hatte, alleine eine solche Reise in einer größeren Gruppe mit vielen unbekannten Menschen zu machen.
Diese Zweifel haben sich ziemlich schnell gelegt, nachdem wir zum ersten Mal die Leinen gelöst haben. Anfangs war es nicht leicht für mich die Manöver an Bord mitzumachen, aber nach zwei Tagen war es dann leichter zu wissen, was wann getan werden muss. Danach war es
immer mehr ein sich wiederholender Alltag, wenn auch natürlich nie gleich, dafür ist der Wind einfach zu
unberechenbar.
Für mich war ein Moment bei unserem letzten Stopp in Dänemark am schönsten, als ich mit Nikolas im Garten einer kleinen Kneipe gelandet
bin und wir uns am Mittag dort jeweils ein Bier bestellt haben. Ich erinnere mich gerne an diesen Moment, weil wir ein sehr angenehmes Gespräch geführt haben, das mir auch fast ein halbes Jahr später noch in sehr guter Erinnerung geblieben ist. Das Bier war auch gut, das
trägt natürlich auch dazu bei.
Gefreut hat mich auch meine Rolle als Ansager der täglichen Abendspeisen in französischer Sprache, das war auch ein guter Moment für mich.
Ich fand unsere gemeinsame Zeit auf der Fortuna schön.
Das Segelschiff Fortuna ist knapp über 115 Jahre alt und immer wieder tauchen neue "Baustellen", die zum Teil teuer in einer Werft behoben werden müssen, auf. Da wir durch die Fahrten in der Saison diese Mehrkosten allerdings nicht reinholen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder Euro zählt! Helft uns diese wunderbaren Erfahrungen auf Fortuna weiterhin vielen Menschen zu ermöglichen, indem ihr uns auf betterplace mit einer Spende unterstützt.





