Logbuch: Neuigkeiten von Bord


Start With A Friend

In der zweiten Mai-Woche fand auf der Fortuna der Integrations-Törn "Start With A Friend" statt. Mit Geflüchteten und Hamburger*innen wurde die Fortuna von Hamburg nach Kappeln überführt.

Ohne die Unterstützung des Rotary Clubs Hamburg Elbe wäre die Reise nicht möglich gewesen.

 

Das Hamburg Journal berichtete am 15.5.2017 ausführlich über den Törn.

 


Robin ist wieder an Bord

Nach längerem Urlaub auf dem Land ist unserer Beiboot Robin nun wieder auf Fortuna!

 

Vielen Dank an Marius, der Robin so schick gemacht hat!


Hafengeburtstag: Fortuna zeigt Flagge für den Erhalt der Traditionsschiffahrt

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im August 2016 einen Entwurf zur Änderung der Schiffssicherheitsverordnung (SchSV) vorgelegt.

Anstelle der bisher gültigen „Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe“ sollen Bau, Ausrüstung und Betrieb von Traditionsschiffe nun in der SchSV geregegelt werden.

 

Falls der Entwurf in Kraft tritt, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die Traditionsschifffahrt in Deutschland, da die neuen Vorschriften von einem Großteil der Schiffe nicht erfüllt werden könnten und diese somit stillgelegt werden müssten!

 

Beim Hafengeburtstag fuhren daher mehrere Traditionsschiffe – darunter auch die Fortuna – mit gehissten Bannern und einer "Blackflag" (schwarze Flagge mit weißem Fragezeichen), um auf die nach wie vor unsichere Zukunft der Schiffe aufmerksam zu machen.

 

Mehr Infos zur Problematik der neuen Sicherheitsrichtlinie findet ihr unter anderem bei unseren Freund*innen von der Lovis und unter http://tradis-retten.traditionsschiffe.info/.


Rostkloppen - Mal Regen, mal Sonne

Gemeinsam mit vielen neuen Helferinnen und Helfern an Bord wurde die Fortuna vom Rost der Wintermonate befreit. Das klappt am besten mit einem Nagelhammer und ist unglaublich laut. Damit die neue Grundierung auch an den umliegenden Lackschichten haften bleibt, wurden die Farbkanten mit Flex und Bürste abgeschliffen. Dann brauchte es viele pinselnde Hände, die mehrere Schichten Grundierung und Lack auftragen bis das Schiff wieder wie neu aussieht. Oder zumindest: fast neu.

 

Nach vier Tagen Arbeit werden wir unseren Winterhafen in Hamburg-Finkenwerder verlassen und das Schiff in den Sommerhafen nach Kappeln überführen. Der Weg führt also die Elbe hinunter bis nach Brunsbüttel, durch den Nordostseekanal und dann über die Ostsee bis in die Schlei.

 

Eine schöne Belohnung für alle, die an Deck mitgeholfen haben und eine gute Möglichkeit, das Schiff und seine Besatzung näher kennenzulernen.

Interessiert?

In den gemeinsamen Arbeitswochen erledigen wir vielfältige Aufgaben, die für den Erhalt des Schiffes von Nöten sind. Einige davon sind komplex, viele aber auch ohne Vorkenntnisse gut zu erledigen. Wir freuen uns daher immer über helfende Hände. Hast du Lust uns bei der nächsten Aktion zu unterstützen?

Nimm Kontakt mit uns auf unter info@mignon-segelschiffahrt.de!


Fortuna im Winterquartier

Fortuna im Winterquartier

Nach drei Wochen Werftzeit mit viel Arbeit für alle Beteiligten ist die Fortuna wieder im Wasser. Nach weiteren Arbeiten und allgemeinen Wintervorbereitungen ist sie nun gut gerüstet für die kalte Jahreszeit und liegt neben der Nobile im Finkenwerder Kutterhafen.

 

Im Winterhalbjahr nutzt die Nordische Segelschule den gemütlichen Laderaum der Fortuna für die Durchführung von Segelkursen und Seminaren.


Fortuna auf der Werft

Stammcrewmitglied bei der Werftarbeit

Wir liegen derzeit bei der Behrens-Werft in Finkenwerder auf dem Slip.

 

Es hat sich gezeigt, dass wir im Bereich Kombüse/Werkstatt Platten am Rumpf austauschen müssen. Aktuell werden die alten Ankerketten, die als Ballast in der Bilge liegen, von ein paar tatkräftigen Stammcrewlern herausgeschafft. Nach dem Austausch der Platten werden wir die Bilge in dem Bereich malen, den Boden neu verlegen und anschließend die darüberliegende Kombüse und Werkstatt wieder einbauen. 

Da die Fortuna sowieso auf dem Slip liegt, werden wir am Unterwasserschiff Farbausbesserungen durchführen und die Außenhaut, soweit es geht, unter Farbe bringen.


Saisonende: Abriggen und Überführung nach Hamburg

Sonnenuntergang in Holtenau

Wir liegen in Holtenau in der Nähe der Schleuse zum Nordostseekanal und genießen den Sonnenuntergang. Morgen geht es durch den Kanal zurück in Richtung Hamburg. Während der Fahrt werden wir abriggen, d.h. Segel, Gaffeln, Blöcke und Leinen werden abgeschlagen und für den Winter unter Deck verstaut.

Eine schöne Saison geht zu Ende und nun stehen diverse Winterarbeiten an. Nächste Woche geht es auf die Werft in Finkenwerder.


Stammcrew-Ausbildungstörn 2016

Blick über Deck

Die Saison neigt sich dem Ende zu und es ist wieder Zeit für unserer alljährlichen Ausbildungstörn, bei dem die Stammcrew ausführlich ausgebildet und geschult wird.

 

In diesem Jahr übten wir vor allem das Fahren und Anleiten von Wenden, Halsen, Ankermanövern und vielem mehr. Das Wetter gab uns Gelegenheit, die Rettung von Personen mit unserem Bergenetz bei viel Wind und Welle zu üben.

 

Außerdem haben wir uns intensiv mit dem Verhalten im Seenotfall, Lecksicherung, Handhabung von Seenotsignalen und Feuerbekämpfung an Bord beschäftigt. Am Tiessenkai in Kiel konnten wir verschiedene An- und Ablegemanöver üben.

 

Abends wurde die Tafel in unserem Laderaum für verschiedene Theoriestunden, z.B. zu den Themen Motor, Elektrik, Schiffsstabilität und Betriebssicherheitssystem genutzt. Weitere Ausbildungsinhalte umfassten Navigation, Funk und Spleißen von Tauwerk und Draht.


Impressionen von Bord

Bei unserer diesjährigen Fahrt für junge Erwachsene mit leichtem Betreuungsbedarf haben Stammcrew und Betreuer einige Impressionen zu Papier gebracht: Impressionen von Bord


Glückliche Gesichter

Bei unserem Törn mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen gab es viel zu lachen – sei es beim Segel setzen, beim Navigieren, beim Ruder gehen, beim Baden oder beim Essen.


Törnbericht Sterntaler-Segeltörn 2016

Vollgepackt mit Lebensmitteln, Taschen, Koffern, Gummistiefeln und Badehosen stach die Fortuna wie jedes Jahr mit den Jugendlichen des Sterntaler Segeltörn in See. Ein kräftiger Wind aus Süden begrüßte uns und kaum hatte die Fahrt so richtig begonnen, hatten wir den kleinen Belt schon hinter uns gelassen und lagen in Middelfart im Hafen. Der Wetterdienst versprach noch mehr Wind aus Süden und so stand fest: Unser Ziel dieser Reise sollte die Insel Læsø sein.

 

Ausgeruht, voller Segelfreude, mit Wind-und Regenjacken und dem Wind im Rücken ging es vorbei an Samsø immer weiter Richtung Norden. Da wir jede Stunde unter Segeln nutzen wollten, entschieden wir uns zusammen mit Kaptain Nils zu einer Nachtfahrt. Der Tag verabschiedete sich mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang, bevor uns die Nacht mit jeder Menge Wind und Wellen begrüßte. Während die Wachen an Deck die Segel trimmten, Aussicht hielten, navigierten und immer wieder heißen Tee kochten, stampfte und rollte die Fortuna durch die Nacht und wir durch unsere Kojen. Als am nächsten Morgen der Anker vor der Küste von Sæby fiel und das Schiff wieder ruhiger lag, war dem ein oder anderen die Erleichterung nach einer wilden Nacht ins Gesicht geschrieben. Die Wellen und der Wind nahmen zu und wir mussten wohl einsehen, dass wir Læsø wohl nicht mehr erreichen würden.

Fröhliche Mitsegler auf dem Klüverbaum
Fortuna-Aquarell

Nach einer Nacht im Hafen von Frederikshavn segelten wir wieder zurück Richtung Süden. Nach zwei Hafentagen in Hals mit ausführlichen Landgängen und Kunstaktionen ging es wieder zurück, an Samsø vorbei bis wir vor Røsnæs auf Sjælland den Anker warfen. Das Wetter schenkte uns einen perfekten Strandtag mit Badespaß, Landerkundung, Lagerfeuer bei Sonnenuntergang und eine sternklare Nacht.

 

Unseren Zielhafen Fredericia erreichten wir nach zwei Wochen Segelreise, die alles hatten, was so eine Fortunareise haben muss: Wind und Wetter, Wellen und Sonne, Segeln und Baden und jede Menge Erlebnisse und Bilder, die man mit nach Hause nimmt.

Danke an alle, die das für die Jugendlichen möglich machen!

 

Sterntaler e.V. in Herdecke fördert erweiterte Therapieformen für krebskranke, chronisch kranke, früh geborene und behinderte Kinder.


Ankern mit Landausflug

Beim Ankern mit der "Sterntaler"-Gruppe ging es mit unserem Beiboot, dem Eisenschwein an Land. Die Jugendlichen genossen das Baden am Strand und ein Lagerfeuer durfte natürlich auch nicht fehlen!


DMSG-Segeltörn 2016

Bericht einer Teilnehmerin:
Wir hatten eine sehr sehr schöne Woche, das Wetter hätte kaum besser sein können :-). Alles war möglich, baden in der Ostsee, Stadtbummel in Sønderborg, Konzertbesuch in Eckernförde, Sternenhimmel bei der Ankerwache. Auch die Gruppe hat sich sehr gut zusammengefunden. Für meine Verhältnisse hätte es ein wenig mehr Wind zum Segeln sein können, aber dann wären sicherlich andere Sachen zu kurz gekommen. So hatten wir die perfekte Erholung :-) und viel Spaß.

Mitsegler der DMSG winken beim Ablegen

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist ein Verband, welcher die Belange von Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, vertritt und deren sozialmedizinische Nachsorge organisiert.

 


Unsere Allzweck-Ladeluke

Wie die Schülerinnen und Schüler der Johannesschule Bonn hier zeigen, ist unsere große Ladeluke sehr vielseitig nutzbar: Arbeiten - Essen - Ausruhen :-)


Stolze Rudergängerinnen

Das große Schiff selbst steuern, das macht Spaß!


Hafengeburtstag 2016


Fortuna wieder in Kappeln

Die Fortuna ist zu Saisonbeginn wieder in Kappeln angekommen. Während des Überführungstörns von Hamburg über die Elbe und den Nordostseekanal wurde aufgeriggt, d.h. die Gaffeln, Blöcke, Leinen und Segel wurden wieder angeschlagen, um die Fortuna für die kommende Segelsaison vorzubereiten. Der Osterhase hat uns auch besucht, was bei Kindern und Erwachsenen zu großer Freude führte. Nun liegt die Fortuna neben ihren "Nachbarn" Amazone und Jonas von Friedrichstadt im Museumshafen Kappeln und wartet darauf, von der Stammcrew mit Pinsel und Farbe bearbeitet zu werden.


Übung mit den Seenotrettern der DGzRS

Auch in diesem Jahr haben wir wieder an einer Übung mit den Seenotrettern aus Maasholm teilgenommen. Zunächst gab es ein nachgestelltes Seenotszenario mit einer groß angelegten Suchaktion, bei der wir - koordiniert von der DGzRS - zusammen mit der Nis Randers, der Jens Füerschipp, der Jonas und der Amazone drei am Vorabend verteilte Dummies fanden und retteten.

Anschließend simulierten wir einen Motorausfall auf der Fortuna. Die Nis Randers ging bei uns längsseits und manövrierte uns bis an den Hafenkai. Schließlich übten wir mit einer ausgedienten Rettungsinsel das Verlassen des Schiffes, Einsteigen in die Rettungsinsel, sowie die Rettung einer bewusstlosen Person (dargestellt durch unseren Dummy "Tonja") von der Rettungsinsel aus. Ein sehr interessanter und lehrreicher Tag für alle Beteiligten!


Stammcrew-Ausbildungstörn

An Bord findet der diesjährige Ausbildungstörn für die Stammcrew statt. Steuerleute, Decksleute und Maschinistinn*en werden unter anderem ausgebildet in allgemeiner Sicherheit, Feuerschutz, Navigation, Schiffsführung, Anleiten von Segelmanövern, Fahren von An- und Ablegemanövern, Person-über-Bord-Manövern, Suche und Rettung und vielem mehr. Der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz! Unser neuer selbstgebastelter Dummy "Tonja" sorgt für realitätsnahes Üben, aber auch für viel Erheiterung. Sie ist überall dabei!

 


Sonne, weiße Segel und Schokopudding – Haus-Mignon-Segeltörn für Jugendliche

Mitsegler am Ruder der Fortuna

Früh ist es als nach und nach alle jugendlichen und erwachsenen Mitsegler*innen am Samstagmorgen am Haus Mignon eintreffen. Bereit zur Abfahrt. - Früh ist es, aber von Müdigkeit scheint keine Spur zu sein. In diesem Jahr beginnt die gemeinsame Reise schon im Bus, der die Truppe sicher von Hamburg zum Alten Hafen in Fredericia bringt. Aufgeregte Gespräche, Lachen, gemütliches Pausenbrot essen bestimmt die Stimmung. Dabei ist die Aufregung fast wunderlich, wo doch mehr als die Hälfte der Teilnehmer*innen schon „Alte Hasen“ auf der Fortuna sind. Einige von ihnen sind schon zum 5. Mal mit dabei! Und dennoch ahnen sie wohl schon, dass es auch dieses Jahr wieder so einige Überraschungen geben wird.

 

Noch weiß keiner vom „Mehlmahlwettkampf“ in der Kombüse oder vom Strand der Hühnergötter … 

Die Straße ist frei, der Bus zügig am Ziel. In Fredericia erkunden wir zunächst einmal den Hafen. Und als würde er uns willkommen heißen, begrüßt er uns mit einer Festlichkeit der Stadt Fredericia. Die Jugendlichen können an einem Feuer Stockbrot und Popcorn zubereiten und genießen. Die Sonne scheint und ein Trupp begibt sich auf Krabbenfang. Wie viele letztlich gefangen, bestaunt und wieder freigelassen werden, lässt sich kaum sagen. Spannend ist es allemal! Auch das erste gemeinsame Baden soll an diesem sonnigen Tag am Meer nicht fehlen. Abends, nachdem das Schiff endlich betreten werden durfte, die Schränke mit den Sachen der Reisenden gefüllt waren, alle Namen spielerisch gelernt und die Sicherheitseinweisungen gemacht wurden, fallen alle - mehr oder weniger müde in ihre Hängematten und Kojen. Morgen beginnt das Segeln…

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